Nord­fried­hof Hal­le (Saa­le)

Der Nord­fried­hof in Hal­le (Saa­le) wur­de 1851 (Ein­wei­hung des Fried­ho­fes und ers­te Bestat­tung) als zwei­ter städ­ti­scher Fried­hof errich­tet und befin­det sich im heu­ti­gen Stadt­vier­tel Am Wasserturm/​Thaerviertel zwi­schen Volk­mann­stra­ße und Hor­dor­fer Stra­ße im Nord­wes­ten des Stadt­zen­trums. Der Fried­hof ist von einer Umfas­sungs­mau­er aus Por­phyr­bruch­stei­nen umge­ben. Sie begrenzt eine ca. 14 Hekt­ar gro­ße Fried­hofs­flä­che auf der sich rund 12.000 Grab­plät­ze befinden[1]. Auf dem Gelän­de steht eine 1875 bis 1876 auf dem Grund­riss eines latei­ni­schen Kreu­zes errich­te­te neo­klas­si­zis­ti­sche Aus­seg­nungs­hal­le. Im Zen­trum des Fried­ho­fes befin­den sich Mahn­ma­le an die Gefal­le­nen des Deut­schen Krie­ges von 1866 und des Deutsch-Fran­zö­si­schen Krie­ges von 1870/71. Mehr als 1.000 Bäu­me prä­gen den Fried­hof, dar­un­ter sel­te­ne­re wie Japa­ni­sche Lär­chen, Ölwei­den und Gink­go-Bäu­me. Hans Dam­mann schuf hier die Grab­stät­te der Fami­lie Beth­ke, dar­un­ter des Ehren­bür­gers der Stadt Lud­wig Beth­ke.

Fotos: Thies Strei­fin­ger/ alle Rech­te vor­be­hal­ten